AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Leistungen des Auftragnehmers erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Geschäftsbedingungen. Spätestens mit der Entgegennahme der Leistung oder Auftragserteilung/Betreuungsvertrag gelten diese Bedingungen als angenommen.

Eine Vereinbarung über Leistungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber muss schriftlich mit dem dafür vorgesehenen Betreuungsvertrag getroffen werden. Bei Folgeaufträgen kann die Beauftragung mündlich erfolgen, dabei behalten die bei der Erstbeauftragung mit der Unterschrift des Auftraggebers anerkannten AGB´s ihre Gültigkeit. Sollten sich zwischenzeitlich für die Durchführung des Auftrages wichtige Änderungen (z.B. Arztwechsel etc.) ergeben haben, muss dies der Auftraggeber dem Auftragnehmer mitteilen.

1. Vertrag / Vertragsdauer

Der Betreuungsvertrag wird nach dem Gespräch zwischen Auftragnehmer und dem Auftraggeber geschlossen, wenn Leistungsumfang, Dauer, Ausführungsort, Haftungsbedingungen, Entgelt und andere Besonderheiten besprochen und schriftlich festgehalten wurden. Dieses wird von beiden Parteien unterzeichnet. Die Vertragsdauer ist auf den dort angegebenen Zeitraum befristet. Sie verlängert sich im Falle einer unbefristeten Vertragslaufzeit automatisch um  1  Monat für den Fall, dass der Betreuungsvertrag nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 1 Woche zum Ende des ursprünglichen Leistungszeitraumes schriftlich gekündigt wird, oder aber die Betreuungsleistung des Auftragnehmers weiterhin über den ursprünglichen Vertragszeitraum in Anspruch genommen wird. Der Auftraggeber hat alle notwendigen Informationen über die zu betreuende Person/Personen (Kinder /Senioren), Tiere (Art und Anzahl) oder Immobilien (Wohnung /Haus/Grundstück) an den Auftragnehmer weiter zu geben.

2. Preise und Zahlweise

 Sofern im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde, verstehen sich alle Preise in Euro. Da der Auftragnehmer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Bei einer Überschreitung des Zeitraums von 2 Monaten zwischen Vertragsschluss und Leistungserbringung, behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, eine angemessene Preisanpassung vorzunehmen.

Die Stornierung einer in Auftrag gegebenen Dienstleistung kann kostenfrei bis 21 Tage vor dem vereinbarten Termin erfolgen. Danach werden 20% der kalkulierten Auftragssumme in Rechnung gestellt. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis offen, dass ein Schaden überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Pauschale ist.

Bei Abschluss des Vertrags hat der Auftraggeber eine Anzahlung in Höhe von 50% der Rechnungssumme zu leisten, entweder in bar oder per Überweisung innerhalb von 7 Tagen auf das angegebene Konto. Die restliche Summe muss spätestens 14 Tage nach Abschluss der Betreuung bezahlt werden.

Zahlungen gelten erst als an dem Tage geleistet, an welchem über den Rechnungsbetrag verlustfrei verfügt werden kann. Die Zurückbehaltung von Zahlungen oder die Aufrechnung seitens des Auftraggebers  mit Gegenansprüchen ist nicht zulässig, es sei denn, diese Gegenansprüche sind unstreitig oder rechtskräftig festgestellt.

Auch ohne ausdrückliche Mahnung gerät der Auftraggeber mit der Bezahlung einer Rechnung  in Verzug nach Ablauf von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung.

3. Ausführungsort

Die Leistungserbringung findet ausschließlich beim Auftraggeber vor Ort oder an Orten, die der Auftraggeber wünscht bzw. vorgibt (z. B. Fahrt zum Arzt, zu Veranstaltungen usw.) statt. Details, Zeiten, Konditionen und Kosten werden schriftlich im Vertrag festgelegt. Sollte der Auftraggeber im Anschluss an vereinbarte Betreuungszeiten Termine (z.B. Rücknahme,- Übergabetermine) nicht einhalten, kann der Auftragnehmer Betreuung fortführen zu den bisherigen Bedingungen des Vertrages. Darüber hinaus entstehende Mehrkosten / Aufwendungen sind vom Auftraggeber zusätzlich gegen Nachweis zu vergüten, ohne einen solchen Nachweis der konkret entstandenen Mehrkosten kann der Auftragnehmer einen Zuschlag in Höhe von 25 % auf die bisherigen Betreuungskosten geltend machen.

Der Auftragnehmer ist jedoch auch berechtigt, die Betreuung zu beenden und für eine anderweitige Unterbringung der betreuten Tiere, beispielsweise im Tierheim bzw. bei Kindern / Personen die Betreuung in Fürsorgeeinrichtungen auf Kosten des Auftraggebers zu veranlassen.

4. Leistungsabgrenzungen im Speziellen

Tierbetreuung

 Der Tierhalter versichert mit Vertragsabschluss, dass für jedes Tier, welches außerhalb der Wohnung bzw. dem Grundstück des Halters betreut wird, eine gültige Haftpflichtversicherung existiert, das Tier gesund und geimpft ist, keine Verhaltens- störungen vorliegen und  es bisher zu keinerlei Vorfällen gekommen ist, die einer Ordnungsbehörde zur Anzeige gebracht werden mussten. Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer eine Kopie der Haftpflichtversicherungspolice sowie den Impfpass des Tieres auszuhändigen.

Für Verletzungen die dadurch auftreten können, haftet der Tierbesitzer in vollem Umfang. Der Auftraggeber stellt insoweit den Aufragnehmer von sämtlichen Schadensersatzansprüchen Dritter infolge von Verletzungen, hervorgerufen durch das betreute Tier,  ausdrücklich frei.

Der Auftragnehmer behält sich vor, Verstöße gegen das Tierschutzgesetz den zuständigen Behörden zu melden.

Sollte ein Tier im Betreuungszeitraum erkranken oder sich verletzen, wird primär der vom Tierhalter genannte Tierarzt eingeschaltet. Sollte dieser nicht erreichbar sein, behält sich der Auftragnehmer vor, einen anderen Tierarzt oder eine Tierklinik aufzusuchen. Die hierbei anfallenden Kosten sind ausschließlich vom Tierhalter zu tragen. Zu diesem Zwecke ermächtigt und bevollmächtigt der Auftraggeber bereits jetzt den Auftragnehmer, Ärzte und / oder Dritte in seinem Namen und zu seinen Lasten mit der Behandlung der betreuten Tiere zu beauftragen.

Für Notfälle und Sonderabsprachen hinterlegt der Auftraggeber/Tierhalter Telefonnummer, Adresse zur Erreichbarkeit.

Ebenso übernimmt der Auftragnehmer bei Verlust des Tieres durch Entlaufen keinerlei Haftung. Er ist jedoch selbstverständlich bemüht, mit größter Sorgfalt seine beauftragten Leistungen auszuüben. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Hunde immer an der Leine auszuführen.

Immobilienbetreuung

 Der Auftragnehmer hat bei der Hausbetreuung für die gesamte Dauer des Auftrags uneingeschränktes Hausrecht neben dem Auftraggeber oder einer ausdrücklich von ihm legitimierten Person. Der Auftragnehmer verpflichtet sich die anvertrauten Räume nur mit größter Sorgfalt zu begehen und den Erhalt des Inventars, Hausrates, Gebäudes, Pflanzen und Tiere zu sichern.

Wertsachen, Schmuck und Bargeld müssen verschlossen aufbewahrt werden oder / und unzugänglich sein. Eine Haftung hierfür ist ausgeschlossen.

Sollte eine Schlüsselabgabe nicht persönlich erfolgen, dann entfällt jegliche Haftung für die Schlüssel. Zugang zu den anvertrauten Räumen hat während Abwesenheit nur der Auftragnehmer. Sollten nachträglich Änderungen bei zutrittsberechtigten Personen auftreten, sind alle Vertragsparteien verpflichtet dies unverzüglich zu melden, ggf. durch schriftliche Vollmacht.

Bei Gefahr in Verzug für die betreute  Immobilie ist der Auftragnehmer berechtigt,  Polizei, Feuerwehr oder Handwerkernotdienst (Einbruch, Brand, Rohrbruch etc.) einzuschalten. Die anfallenden Kosten sind vom Auftraggeber zu begleichen, da es sich dabei um Schadensminderung handelt. Zu diesem Zwecke ermächtigt und bevollmächtigt der Auftraggeber bereits jetzt den Auftragnehmer, Dritte in seinem Namen und zu seinen Lasten mit den Notmaßnahmen an der betreuten Immobilie zu beauftragen.

5. Arbeitsmittel

Der Auftraggeber  trägt die Sorge dafür, dass erforderliche Arbeitsmittel wie Lebensmittel, Kosmetische Artikel/ Pflegeutensilien, Medikamente, Futter, Streu, Halsband, Leine, usw. rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden, bzw. entsprechendes Bargeld für die Beschaffung bereit gestellt wird. Für den Fall, dass der Auftraggeber die vorbezeichneten Arbeitsmittel trotz  schriftlicher Aufforderung nicht fristgemäß bereit stellt und / oder entsprechende Barmittel dem Auftragnehmer zur Verfügung stellt, ist der Auftragnehmer berechtigt, den Betreuungsvertrag  fristlos zu kündigen oder aber die notwendigen Arbeitsmittel auf Kosten des Auftraggebers zu beschaffen. Diese sind dann vom Auftraggeber entsprechend der Preisliste des Auftragnehmers diesem zu erstatten.

 6. Haftung

Der Auftragnehmer übernimmt im Rahmen seiner bestehenden Betriebshaftpflicht-versicherung die Haftung für Sachschäden oder Vermögensschäden an Dritten, die z.B. durch das betreute Tier in seiner Obhut verursacht werden.

Ebenso übernimmt der Auftragnehmer die Haftung eines möglichen Schlüsselverlustes. Der Auftragnehmer legt seine Betriebshaftpflichtversicherung auf Verlangen vor.

Schäden, die durch zu betreuende Personen (Kinder, Senioren) verursacht werden, sind durch eigene Haftpflichtversicherungen abzudecken. Auch hier haften Eltern für Ihre Kinder, soweit die Aufsichtspflicht des Auftraggebers erfüllt wurde. Darauf wird bei Abschluss des Betreuungsvertrages besonders hingewiesen.

Haftungsausschluss

Der Auftragnehmer haftet nicht für vom Auftraggeber falsch oder unvollständig gemachte Angaben und daraus resultierende Folgen. Im Falle eines materiellen Schadens vom Eigentum des Kunden, der nachweisbar vom Auftragnehmer verursacht worden ist, wird dieser Schaden von der entsprechenden Betriebshaftpflicht des Auftragnehmers reguliert. Eine Haftung wird jedoch nur für unter Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit entstandene Schäden übernommen.

Folgende Schäden sind nicht versicherbar: Krankheit, Verletzung oder Ableben der betreuten Tiere während der Betreuungszeit.

Wertsachen, Schmuck und Bargeld müssen verschlossen aufbewahrt werden oder / und unzugänglich sein. Eine Haftung hierfür ist ausgeschlossen. Unmittelbar nach Abschluss der Dienstleistung sind eventuell entstandene Schäden gemeinsam vom Auftraggeber und der Auftragnehmerin in einem Übergabeprotokoll festzustellen.

7. Ablehnungsrecht/Rücktrittsrecht / fristlose Kündigung

Der Auftragnehmer hat das Recht Aufträge jeglicher Art ohne Benennung von Gründen abzulehnen.

Liegen außerordentliche Gründe wie z.B. fehlende Kompetenz, Unsauberkeit, unzumutbares Verhalten, mittelbare oder unmittelbare Gefahr, Unehrlichkeit, etc. vor, kann der Vertrag von beiden Vertragspartnern nach Abmahnung fristlos gekündigt werden. Fristlose Kündigungen sind zwingend schriftlich zu begründen. Die bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Kosten trägt der schuldhafte Vertragspartner

8. Schlussbestimmung

 Salvatorische Klausel:

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, hat das keinen Einfluss auf den übrigen Inhalt und Bedingungen dieser „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“. Diese bleiben weiterhin in Ihrer Gültigkeit bestehen. Die unwirksame Klausel wird durch eine wirksame Klausel, die dem wirtschaftlich Gewollten der Parteien entspricht, ersetzt.

Nebenabreden oder Abänderungen dieses Vertrages, die den Umfang der vertraglichen Leistung oder das Entgelt betreffen, bedürfen zu Ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Vereinbarung der Parteien.